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Mando Diao: Die Sehnsucht nach ungezügeltem Indie Rock

Nun ja, mit „Give me fire“ erfinden Mando Diao das Rad auch nicht neu, sondern mixen stattdessen unterschiedliche Stilrichtungen zu einem homogen klingenden Gesamtwerk zusammen. Und das ist ja auch eine Leistung: Hier trifft der eingängige, fast schon sterile Rock der ersten Single „Dance with Somebody“ auf Punk-Getue, psychedelisch anmutende Epen und sogar auf Ska-Einflüsse.

Mit dieser interessanten, Genre-überschreitenden Mixtur erreichen die fünf Schweden von Mando Diao insbesondere zweierlei: Zum einen wirken die Songs recht abwechslungsreich; zum anderen erhält man diesen Eindruck, wie man ihn von (nahezu) live im Studio eingespielten Alben kennt. „Mean Street“ ist hierfür sicherlich ein eindrucksvoller Beweis, aber auch „Come on Come on“ oder auch „High Heels“.

“Give me fire” von Mando Diao: Zündstoff für die Charts

Von 0 auf 1: Nach dem Erfolg der Single „Dance with somebody“ war der Erfolge des Albums „Give me fire“ quasi vorprogrammiert. Schließlich sind frische Rock-Alben Mangelware oder finden zumindest in Deutschland kaum Beachtung. Da kommen fünf schwedische (!) Rebellen gerade Recht, um uns Deutschen mal so richtig einzuheizen.

Wer Mando Diao übrigens noch nicht live gesehen hat, dem sei gesagt, dass die Band auch hier für kraftvolle Auftritte steht, die besonders in kleineren Hallen ihre Wirkung vollends entfalten. Doch damit dürfte es spätestens nach dem Erfolg von „Give me fire“ nun vorbei sein – mit den kleinen Hallen, versteht sich.

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