Nachdem Placebo mit Meds im Jahre 2006 ein drum-driven Album heraus brachten, scheint es 2009 elektrisch zu werden. Die Vorab-Single For what it’s worth prescht ordentlich nach vorne, ohne jedoch die ganz große Peitsche heraus holen zu können. Was insbesondere daran liegt, dass der Single von Placebo die großen Ideen fehlen.
Auf der anderen Seite muss konstatiert werden, dass es sich bei For what it’s worth von Placebo um einen Grower handelt – was angesichts der simplen Struktur des Songs bemerkenswert ist. Wenig bemerkenswert ist indes, dass Placebo in dem Song For what it’s worth immer wieder die Sounds aus Computerspielen wie Super Mario Bros einsetzen.
For what it’s worth ist damit ein kleines, aber feines musikalische Spiel, das mit nur wenigen Levels auskommt – mit leider ganz schlechtem Ausgang. Am Ende der Single von Placebo steht das Game over – doch Gott sei Dank gibt es ja die Replay-Taste. Wem dieses Spiel auf Dauer dann doch zu eintönig wird, der darf sich auf das Album von Placebo, namentlich Battle for the Sun freuen, das am 05. Juni 2009 erscheint.







[...] „For what it’s woth“, die erste Single von Placebo aus dem Album „Battle for the sun“ überraschte weniger mit ihrem straighten Indie Rock, als vielmehr durch die Spiele-Konsolen-artigen Breaks, die den Song womöglich auf ein neues Level hieven sollte; im Ergebnis hieß es jedoch nach 2.52 Minuten „Game over“ – auch wenn der Song genug Potenzial besitzt, um für einige Nachhaltigkeit zu sorgen. [...]