Pascal Finkenauer: Und wieder kommt die Nacht

Nachdem Pascal Finkenauer den großen Durchbruch eigentlich noch immer nicht so recht geschafft, kommt mit „Und wieder kommt die Nacht“ nun der nächste Versuch. Dabei standen die Sterne nach der Kollaboration mit Fettes Brot aus dem letzten Jahr günstig. Aber irgendwie wollte „Manchmal zwischen den Gebäuden“ einfach nicht so recht zünden.

Mit „Und wieder kommt die Nacht“ gelingt Pascal Finkenauer ein Song, dessen Ohrwurm-Qualität kaum zu bestreiten ist. Gesanglich überzeugt er ohnehin wieder auf ganzer Linie, und klingt bei diesem Stück fast ein wenig nach Peter Heppner (ehemals Wolfsheim).

Im Ergebnis ist „Und wieder kommt die Nacht“ ein schöner, melancholischer Song, der in seiner Grundstimmung dennoch stetig pulsiert. Das passt zum Text, der von den Schatten, Schlaflosigkeit und Monstern der Nacht handelt, ohne sich jedoch allzu tief in Abgründe vorzuwagen. Schließlich geht es aber auch um Pop, um den großen Durchbruch also, dem Pascal Finkenauer mit „Und wieder kommt die Nacht“ womöglich ein Stückchen näher kommt.

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