Ich bin dieser Platte noch nicht gewachsen… doch freundlicherweise macht es mir Jamie T auf Kings & Queens besonders leicht. Brillante Melodien, Ideen, die selbst Bob Dylan begeistern dürften, und nicht zuletzt der bunteste Stilmix, den womöglich die beste frühe Herbstplatte seit langem.
Kings & Queens von Jamie T: So bunt wie die Herbst
Hier sausen dir clashige Gitarren um die Ohren (bei der Vorab-Single Sticks & Stones), dort windet sich eine Klampfe sachte durch eine himmlische Melodie (Emily’s Heart), während der Blätterwirbel Hip Hop, Reggae und Folk wild durcheinander zu einem bunten Stilmix zusammenfügt.
Zu viele Wendungen schlängeln sich durch den immer noch eigenwilligen Rap-Gesang, dass es wahrlich nicht leicht ist, Jamie’s Kopf-Kino zu folgen. Hier muss jedes einzelne Blatt umgedreht und von beiden Seiten betrachtet werden, um zu sehen, was dort geschrieben steht. Selten hat es so viel Spaß gemacht wie bei Kings & Queens, in einem Blätterwald aus frischen Ideen herumzuwühlen.
Jamie T’s Kings & Queens hält alle Farben parat, die den Herbst so prächtig machen. Wer hätte gedacht, dass er das Debüt-Album Panic Prevention sogar noch toppen könnte.






