Empire of the Sun: We are the People

Bislang hatte mich Empire of the Sun noch nicht ganz gepackt, auch wenn Walking on a dream gewissermaßen eine gefällige Verlängerung von MGMT bedeutete. We are the People setzt hier jedoch eine Schüppe drauf – mindestens. Mit Akustik-Gitarre und spacigem Prince-Gesang, irgendwo aus der Ferne, beamen sich die Australier direkt aus ihrem eigenen Kosmos direkt in die Gehörgänge.

Wer ein bisschen Frankie goes to Hollywood heraushört, oder das China Girl gleich rechts neben der Milchstraße in irgendeinem Weltraum-Café sitzen sieht, wähnt sich dem Empire of the sun schon ganz nah, ob er dabei im Fond des Vans sitzt oder mit dem Cabrio cuised …

Aber auch die geilste Zeit geht einmal vorbei; so lässt sich We are the People von Empire of the Sun sicherlich deuten. Wem das zuviel des Guten ist, kann es natürlich auch einfach als galaktisch schöne Romance halten, die in den Sternen ihren Ursprung findet, ohne jedoch wie eine Sternschnuppe zu verglühen. Schließlich liefert Empire of the Sun genau den schwelgerischen Sound, in dem man sich verlieren kann, ja vielleicht sogar verlieren muss. Ansonsten greift man womöglich ins Leere, was im Falle von We are the People äußerst schade wäre.

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