Ein neues Album von The Prodigy in Originalbesetzung – was darf man von dieser Rückkehr der Urviecher des „Electro-Rock“ erwartem? Ein hartes Album à la „The Fat of the Land“, welches Punk mit Jungle mit Industrial verbindet, aber auch zum Techno der Anfangstage zurückkehrt?
In jedem Fall und unbedingt beides. The Prodigy schaffen mit „Invaders must die“ den Spagat zwischen dem Debut „Experience“ aus dem Jahre 1992 und dem erfolgreichsten Album der Band gegen Ende der 1990er. Während sich einige Stücke wie etwa „Omen“ doch stärker an dem Spätwerk orientieren, finden sich doch wieder erstaunlich viele Dance-Elemente.
“Invadors must die”: The Prodigy lassen keine Kritik zu
Back to the Roots könnte man da sagen, obwohl The Prodigy eigentlich stets recht unangepasst geblieben sind, sich über die Jahrhunderte… äh Jahrzehnte kaum entwickelt haben. Was man von der englischen Band “The Prodigy” auf “Invaders must die” jedoch erwarten darf, ist kompromissloser Electro-Dance-Rock, der Altbewährtes noch einmal zu einem gelungen Album zusammen mischt.
Ob es nicht an der Zeit wäre, sich mal etwas Neues einfallen zu lassen? Ganz bestimmt sogar. Doch was will man machen, wenn die musikalische Evolution so spurlos an einem vorbeigegangen ist und die Musik dann zugegeben auch noch – wie sagt man doch so schön – „phat“ klingt. The Prodigy können halt nicht aus ihrer Haut und bieten mit „Invadors must die“ genau das, was sie am besten können – nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.






